
Shilo Wallace: Why oh why are my genetics such a bitch?
hm...schwiiiierig...."Repo!" ist ein Musicalfilm mit teilweise tollen Sängern, aber einer seltsamen Storyline.
Vielleicht würde ich diesen Film besser bewerten, hätte ich ihn mit Untertiteln geguckt und richtig verstanden, aber teilweise war er zu verwirrend um ihn auf Englisch zu gucken.
Es geht im Endeffekt um eine Firma (GenoCo), die Operationen durchführt mit Organen. Wenn diese dann nicht bezahlt werden können, schickt die Firma den "Repo-Man" um die Organe aus den lebenden Menschen rauszuschneiden und zurück zu bringen. Hört sich ekelig an? Ist es auch! Hört sich seltsam an? Ebenfalls wahr! Background gibbet natürlich auch noch...den hab ich allerdings nicht ganz verstanden...nicht wegen der Sprache, sondern eher wegen den Beweggründen der Figuren...die waren nämlich nicht wirklich einleuchtend. Schlachtet ein liebender Vater einfach Menschen ab, weil er erpresst wird und er sonst in den Knast wandern würde?! Keine Ahnung!
Mal zu Einzelheiten: Und zwar zuerst zu der Einzelheit die bei einem Musical-Horror-Ekelfilm im Vordergrund stehen sollte: Die Musik und der Gesang. Die Musik ist teilweise richtig gut, wobei einige Lieder aber auch nicht sehr viel hergeben. Es gibt viele gute peppige Lieder zum mitwippen und ich würd mir einige Lieder davon auch noch mal anhören. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, oder? Die Darstellerleistungen reichen von SUPER! bis MIES! Als super Beispiel führe ich mal Anthony Head an (Kennern bekannt aus "Buffy", wo er den Giles spielte und in der Musicalfolge schon seine tollen Gesangskünste unter Beweis stellen konnte!). Ich liebe Anthonys Stimme, seine Wandlungsfähigkeit und allgemein sein Schauspiel. Eigentlich kann er jedes noch so langweilige Lied aufwerten. Vom plötzlichen aggressiven Singen, wechselt er zum liebevollen Vater und zurück- genial!
Auch ganz süß fand ich die Tochter Shilo (Alexa Vega). Ein sehr hübsches Mädchen, welches auch noch Gesangstalent zeigt. Allerdings geht einem die Rolle schnell auf die Nerven und einige Lieder und Szenen mit ihr sind zum Kotzen.
Die beste gesangliche Leistung bringt für mich Sarah Brightman (spielt Blind Mag). Sie wirkt wie aus einem Gothikmusikvideo entsprungen und singt in einer herrlich angenehmen Opernstimme. Es gibt nur ein Problem mit dieser wunderschönen Frau: die Rolle ist ätzend! Was soll das mit diesen Beameraugen, die ständig die tote Mudder projezieren? BLÖD! Und lächerlich! (aber noch lange nicht so lächerlich wie die ärztlichen Backgroundsängerinnen und Tänzerinnen in einigen Szenen...also die waren echt überflüssig!)
Als Beispiel der Fehlbesetzungen erwähne ich ohne einen Grund anzugeben, da dieser sich eh von selbst erklärt: PARIS HILTON!!!! Obwohl ihr Gesang erträglich gut bearbeitet wurde.
Kommen wir nun zum Szenario etc. :
Das ganze spielt in der sehr dunklen Zukunft. Auffällig dabei, dass es scheinbar nur noch Gothikmode gibt. Der Hip Hop Trend kann sich scheinbar nicht weiter durchsetzen ;-). Gott sei dank...ein Grund zum aufatmen...und die Kostüme sind toll...vor allem die von Shilo.
Es wirkt alles sehr düster und Friedhofslastig. Passt eigentlich.
Das Mittel, bei der Endszene das Blut künstlich rot wirken zu lassen, war eigentlich ganz schön und machte das ganze Surrealer. Das fehlte mir allerdings beim Rest des Films, da das alles (das rausschneiden und so) seeehr echt aussah (was ja eigentlich gut ist!).
Warum Shilo am Ende plötzlich den ganzen Körper voller Blut hatte, obwohl es eine
Kamaraeinstellung vorher erst nur an den Armen war, ist fraglich.
Kamaraeinstellung vorher erst nur an den Armen war, ist fraglich.Die Charaktere sind teilweise langweilig, nervig oder lächerlich. Es gibt nur ein paar Ausnahmen.
Ich weiß einfach nicht, was ich sonst noch dazu schreiben könnte, also lasse ich es einfach und gebe:
4 von 10 Sternchen

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