
"Glaub mir, Krabat, alles auf dieser Welt hat seinen Preis."
Düster. Teilweise lang. Teilweise langweilig. Teilweise schön.
Der Film ruft bei mir die verschiedensten Gefühle hervor. Noch schlimmer für mich: wir haben ihn in der Schule geguckt! Meine Lehrerin fing dann an den Film zu erläutern mit "Es geht ums Erwachsen werden. Um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und um die Macht Entscheidungen zu treffen!" Danke, wäre ich ja gerade noch selbst drauf gekommen und eigentlich mag ich ja Filme, die mit Magie zu tun haben, vor allem mit Schwarzer, jedoch kommt mir die in dem Film etwas zu kurz (ich weiß ja leider nicht, wie das im Buch ist!). Wenn dann mal Magie auftritt, dann irgendwie komisch, so wie in der Szene, als die Geister der beiden Hauptdarsteller David Kross und Daniel Brühl ihre Körper verlassen und glitzernd in der Gegend rum stehen. Noch dazu frag ich mich, wie so viele in meiner Klasse darauf kommen der Flm wäre düsterer als so mancher Harry Potter und sollte für Kinder nicht geeignet sein?! Immerhin ist der Film ab 12 und so einige brutale Szenen von Harry Potter dürfen sich Kinder ab 6 in Begleitung ihrer unbekümmerten Eltern ansehen. So schlimm und gruselig ist Krabat nun auch nicht. Aber er hat seine schönen, düsteren Momente, gemischt mit schönen Szenenbildern.
Außerdem hab ich mich tiiierisch über einen meiner Favoriten gefreut: Robert Stadlober spielt den düsteren Lyschko. Neben ihm ist noch ein mir bekannter Mensch aufgetaucht: Hanno Koffler, den man schon aus Filmen, wie Sommersturm, kennt spielt einen sehr überzeugnenden Dümmling. Noch ein Kommentar dazu: Mut zur Hässlichkeit hat der hübsche Hanno ;-)

Alles in allem würd ich gute 6 von 10 Sternchen geben und allen besorgten Eltern oder Erziehern den Rat sich den Film vorher an zu sehen, bevor man ihn mit Kindern guckt.

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