Donnerstag, 30. Juli 2009

Bis(s) zum Abendrot (BUCH)


"Es ist ein heikler Waffenstillstand, nicht wahr?"

Der 3. Band ist der bisher beste der ganzen Bis(s)- Reihe. Er ist sehr spannend und ich habe ihn nur so verschlungen. Nie hätte ich gedacht, dass ich nach den ersten beiden eher schwächeren Bänden sagen würde: wow! Die Geschichte ist toll und es wird viel zusammen geführt. Schön ist auch, dass wir etwas mehr über die Einzelnen Personen/Figuren erfahren. So erfahren wir z.B. die spannende Geschichte, wie Rosalie zum Vampir wurde.
Leider gibt es auch einen Haken: Stephanie Meyer erfindet zwar eine tolle Geschichte und füllt das Grundgerüst mit einem spannenden Vampirkampf, mit Waffenstillständen der Werwölfe, mit Romantik... und so weiter,aber als geniale Schriftstellerin würd ich sie nicht bezeichnen. Dazu gehört mehr, als sich tolle Geschichten auszudenken. Frau Meyer schreibt sehr konstruiert. Man wundert sich manchmal einfach zu sehr über die nervige Schlichtheit der Dialoge, die oftmals keinen Hintergrund oder kein Gefühl zeigen. Es ist fast so, als ob sie sich dachte "oh, jetzt hab ich 2 seiten nur erzählt, es wird zeit, dass sich mal irgendwer unterhält...worüber bloß...hm...ach, einfach über das und das". Die Dialoge sind oftmals einfach zu plump! Das triffts! Es gibt aber auch schöne Dialoge, wie der Dialog und allgemein die Szene zwischen Edward und Jacob im Zelt, als Jacob Bella wärmen muss. Das Gespräch über Eifersucht, Liebe und Ehrlichkeit ist endlich mal etwas tiefgründiger und sehr schön und sticht daher raus.
Meine Sympathie zu Jacob ist allerdings immer noch nicht gewachsen. Im Gegenteil! Nach diesem Buch verstehe ich erst recht nicht mehr, wieso es Team Jacob Kronen bei Burger King gibt! (Ob es mit dem Film Kult zusammen hängt, wo der Schauspieler Taylor einfach geil aussieht?!) Seine Figur im Buch ist brutal. Er zwingt Bella brutal küsse auf und sie kann sich nicht wehren. Ist ja egal, ob sie später herausfinden soll,ob sie es mochte, es geht nicht, dass jemand brutal jemanden küsst, wenn der Vergeben ist. Und da gibts für mich auch kein "ach, der arme Jacob". Jaja, zwischendurch hatte ich ja auch mal Mitleid mit ihm, aber da gibbet keine Begründung für ne sexuelle Belästigung. Viele denken sich jetzt, dass ich das doch sehr hart ausdrücke, aber wenn ein Mann eine Frau küsst und sie festhält und sie sich nicht wehren kann und es nicht will, ist es Belästigung! Punkt!
Nach dem ganzen Negativen kann man jetzt wieder den falschen Eindruck bekommen, aber ich mochte das Buch echt und es war endlich auch mal ein bissl gruselig und nicht nur für 12 jährige Mädchen gruselig.
Ich freu mich jedenfalls schon aufs weiter lesen, obwohl das letzte Kapitel, das aus Jacobs sicht geschrieben war (pfui bah!) die Freude etwas geschwächt hat!

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8 von 10 Vampiren

Donnerstag, 16. Juli 2009

Der Ja- Sager (2008)

Allison: Are you stalking me?
Carl Allen: No, i would never do that.
Carl Allen: Oh by the way, the new furniture looks great from the yard

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Und wieder mal ein Jim Carrey Film. Viel sympathischer und herausragender als Mr. Carrey ist allerdings die süße Hauptdarstellerin Zooey Deschanel. Der Film ist alles in allem nichts Neues, teilweise gibt er falsche Botschaften weiter und die Moral ist jetzt auch nicht der Knaller. Das wir uns entscheiden müssen, ob wir Ja oder Nein sagen, wissen wir wohl alle. Dennoch bringen einige Stellen Spaß, wie z.B. die Red Bull Szene "ich liebe red bull, ich hatte noch nie n red bull, heute hatte ich red bull, ein paar, red buuuull". Auch die Harry Potter Party macht Spaß und Jim Carrey hat immer noch was drauf.


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6 von 10
Lachern

Penelope (2006)

Ich hätts ja nicht gedacht, aber ich kann behaupten, dass der Film absolut niedlich ist. Das Ganze fängt im Märchenstil an und zwischendurch werden auch weiterhin märchenhafte Bilder gezeigt. Auch sonst erinnert das Ganze an ein modernes Märchen. Allerdings ist das Ende schon am Anfang vorherzusehen. Macht aber nix! Das süße Märchen mit einer Moral von der Geschicht ist nett anzusehen, ab und an ganz witzig (vor allem die Mutter, die wir schon kennen, da sie ihren Sohn Kevin einmal zu Hause und einmal in New York vergessen hat ;-) Nun ist sie die Mutter, die ihrer Tochter immer wieder zeigt wie hässlich sie ist..aber das auf ganz "zuckersüße" Art). Eine Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen, die ebenfalls schon am Anfang nicht sehr "Wie gehts wohl aus?"-Mäßig ist. Christina Ricci ist sehr niedlich und hat ein wunderbares Zimmer. Niedlich, aber nicht umwerfend!

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6 von 1o

Harry Potter und der Halbblutprinz (2009)


Severus Snape: How grand it must be to be the Chosen One.


Der Film dessen Filmtitel fast nix mit dem Inhalt zu tun hat. Der Halbblutprinz kommt meiner Meinung nach im Film etwas zu kurz. Da hat das Lesen wieder mal Vorteile gehabt. Der neue Potter ist witzig und jugendlich. Diesmal kommt die Action und die Spannung etwas kürzer als sonst. Dafür lassen uns die Macher am Leben der (jetzt) Teenager teilhaben. Mit allem was dazu gehört: "Ich lieb ihn, ich will knutschen...". So ist es halt in dem Alter und so find ich gar nicht so schlimm, dass der Film sehr auf den ganzen Liebesproblemchen aufbaut. Man muss halt den Film an das Alter der Figuren anpassen. Außerdem entstanden dadurch wunderbar witzig-peinliche Situationen. Auch sonst ist der Film noch etwas witziger als die vorherigen. Meine Lieblingsszene war die "Und an den Fangzähnen"- Szene von Harry *lach*. Dennoch hat mir ein bissl die Action gefehlt und ich mochte die neu dazu erfundene Szene mit dem zerstörten Fuchsbau nicht. Wozu war die da?? Der Premierenabend mit den Freaks im Zauberhutoutfit hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Jetzt steigt einfach die Spannung. Denn die nächsten Filme sind von MEINEM liebl.Buch

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7 von 10 Zauberstäbe

Dienstag, 14. Juli 2009

SIX FEET UNDER STAFFEL 1-5 (2001- 2005)

Brenda: The future is just a fucking concept that we use to avoid living today.



Dies ist eine komplette Serienbewertungen.


Das 2. Mal habe ich nun Six feet under durchgeguckt und muss sagen, dass sie mir beim 2. Mal 100 mal besser gefallen hat. Scheinbar konnte ich mich beim 1. Mal noch nicht ganz auf die Untergründigkeit dieser Serie einlassen. Denn alles Spiel sich ganz tief verborgen hab. So genial, dass man sich selbst wundert, wie ausgefeilt und toll die Charaktere dargestellt werden. Die einzelnen Charaktere, von denen jeder auf seine eigene Art Besonders ist, entwickeln sich, sie lernen aus ihren Fehlern, werden Erwachsen oder reifen. Einigen gelingt das ganz einfach, andere kämpfen mit den Schwierigkeiten, die das Leben nun mal mit sich bringt.
Die Idee eine Serie über eine Familie eines Bestattungsunternehmens zu erzählen ist neu, frisch und bietet allerhand toller Geschichten.
Jede Folge beginnt mit einem individuellen Tod. Die Vergänglichkeit des Lebens wird uns immer wieder deutlich vor Augen geführt und so können wir uns voll und ganz auf die Thematiken des verkrampften, verzweifelten Lebens der Figuren einlassen.

Man kann mit dem grandiosen, sarkastisch-ironisch-schwarzen Humor lachen, man trauert mit den Figuren um Freunde oder um Verlorenes.

Eine der interessantesten Figuren ist Ruth Fisher (Frances Conroy):



Ruth ist die Mutter. Und genau das ist ihr Problem. Sie kann nichts anderes sein als das ewige Muttertier. Nun sind ihre Kinder allerdings erwachsen, ihr Mann ist tot und sie steht vor dem Nichts. Sie weiß nichts mit sich an zu fangen, bereut vor langer Zeit gemachte Entscheidungen und stürzt sich in Liebschaften um nicht allein zu sein.
Ruth Figur ist ungewollt witzig, da sie so unbeholfen daher kommt. allerdings war ich auch oft traurig mit Ruth und ihrer inneren Leere.


Claire Fisher (Lauren Ambrose) macht eine große Entwicklung in der Serie durch:

Vom unverstandenen, depressiven, jungen Mädchen, dass nie so recht damit klar kam in einem Bestattungsunternehmen groß zu weren, wird sie zur Künstlerin, die für Drogen, Sex und Kunst lebt.Sie lernt sich in ihrer Kunst auszudrücken. Während der Staffeln kann sie sich immer mehr auf ihre Familie einlassen und lernt sogar mit ihrer Mutter mit zu fühlen, die sie vorher nie ernst genommen hat. Die rebellische Claire, die sich immer wieder gegen Bush und den Irakkrieg ausspricht, muss nachdem sie ihr Studium abbricht in einem konservativen Büro arbeiten und sich am Ende entscheiden: Auf der Stelle treten oder anfangen zu leben?

Claire Fisher: I know stealing a foot is weird. But, hello, living in a house where a foot is available to be stolen is weird.

Auch andere Charaktere machen tolle Wandlungen durch. Besonders interessant ist hierbei auch die Figur von Brenda Chenowith. David Fisher wird vom verschämten, verkrampften, ungeouteten Schwulen zu einem stolzen Familienvater, der zu seiner Sexualität stehen kann.
Die Figur, die ich persönlich am uninteressantesten finde ist Nate Fisher. Und dennoch gibt es einige spannende Geschichte, die mit ihm zu tun haben.
Tolle Nebencharaktere kommen und gehen (so wie im realen Leben halt) und tote Figuren begleiten uns in der Serie weiter. Als Halluzinationen einzelner Figuren erzählen sie ihnen ihre Ängste und ihre Befürchtungen. So erscheint z.B. der tote Nate immer wieder vor Brenda um ihr zu sagen ihr Kind wäre behindert.
Besonders David hat immer wieder Wahnvorstellungen auf Grund seiner Angst offen Schwul zu sein und ähnliches. Die "Geister" spiegeln das Seelenleben der Figuren wieder. Und es gibt der Serie ein ganz neues, nie gesehenes Etwas.

Das Ende der Serie (also die letzten 10 Minuten der 5. Staffel) ist das Beste, zufriedenstellenste und emotinalste Ende aller Serien!!! Ich habe noch nie ein sooo tolles Ende gesehen, das zur Serie passt, sie abrundet,zum mitheulen, mitfühlen und mitfreuen ist! Die Aussagekraft ist ebenfalls einmalig genau wie die Musik!

Meiner Meinung nach einer der Besten Serie, die das Fernsehn zu bieten hat. Hohes Bildungsfernsehn mit Spaßfaktor, das zum Nachdenken anregt und auch aktuelle Themen (wie damals z.B. Bush (der Gott sei Dank nicht mehr ganz so aktuell ist!!) aufgreift und behandelt!

Everything.
Everyone.
Everywhere.
Ends.




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10 von 10 Serien-Sternchen

Sonntag, 12. Juli 2009

Ice Age 3 (2009)

Sid: It's a boy!

Diego: That's a tail

Sid: It's a girl!


Also ich würd mein Geld nicht noch mal ausgeben um diesen Film im Kino zu sehen. Ich war zwar eh nie ein besonders großer Ice Age Fan und hab nie recht verstanden, wieso das alle sooo lustig finden, aber der 3. Teil ist meiner Meinung nach wirklich schlecht. Ich finde die Mischung auch sehr komisch. Einerseits ist dieser Film totaaaler Kinderfilm, andererseits kommen seltsame Sex und Schwulenanspielungen und ähnliches, was Kinder überhaupt nicht verstehen und erwachsene aber eher störend finden. Ein paar mal hab ich dann doch gegrinst und den Kindern im Kino hats scheinbar gefallen. Aber von vielen Leuten hab ich schon gehört, dass sie den Film auch nicht toll finden. Alles in allem ist alles sehr übertrieben und zu sehr gewollt (wie meistens bei 2. oder 3. teilen). Ich versteh auch leider nicht, wieso man noch n 2. von diesen Tieren einbauen musste (das, was die Eichel immer will...)... ich finde Scrat reicht vollkommen und das weiblich reizt das Ganze doch etwas aus. Vorher wars auch immer so, dass Scrat nur ab und an gezeigt wurde als lustiger Nebeneffekt. Diesmal wird der Film fast beherrscht von der Jagd nach Eicheln. Auch das neue Vieh Buck (wow. bin ich froh, dass blogspot automatisch speichert, weil mein internet gerad plötzlich weg war! Danke blogspot) ist meiner Meinung nach einfach nervig.


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4 von 10 Lachern


DRAG ME TO HELL (2009)

Mrs. Ganush: I beg and you shame me?


Wow...Drag me to hell... ich habe mich sehr darauf gefreut diesen Film zu sehen. Das ich ein großer Alison Lohman- Fan bin, ist mitlerweile klar (wer könnte dieser wunderschönen, tollen Frau wiederstehen?!), also war es für mich ebenfalls klar den Streifen zu sehen. Für mich ist es immer ein großes Risiko Horrorfilme zu gucken. Ich weiß nämlich genau, dass ich danach nicht schlafen kann (und ich war doch gestern sooo müde :-( ) und: Himmel, ja, konnte ich schlecht schlafen ;-) . Der Film ist einfach verdammt gruselig, dennoch witzig, spannend und ekelig (ich warte nur darauf, dass ich Herpes bekomme *lach*). Ich glaube, ich hatte im Kino noch nie so viel Angst vor so dummen Sachen wie Seidentüchern oder alten Frauen. Die Schockmomente sind einmalig genial, wenn auch vorhersehbar. Aber wenn es ein Film schafft, dass ich meinem Freund fast die Hand zerquetsche, obwohl noch gar nix passiert ist, dann heißt das schon was! Das Geniale an dem Film ist das untypische Ende. Ich will hier nicht spoilen, aber ihr werdet wissen was ich meine, wenn ihr den Film kennt.
Die seltsame Mischung aus Angsteinflößend, aber humorvoll funktioniert hier endlich mal und man kann nicht anders als über herausfliegende Augen und Ambosse zu lachen (auch wenns komisch klingt, die Situation lässt es einfach so geil zu!). Justin Long und Alison Lohman sind ein tolles, süßes Paar und die alte Frau trotz heftig übertrieben gruseligen Aussehens einfach nur furcheinflößend und EKELIG!!
Der einzig negative Punkt des Filmes ist: Er ist doch seeehr vorhersehbar! Schon am Anfang könnte man der Hauptfigur Christine die Lösung für ihr Problem sagen, aber der Gewissenskonflikt ist ganz nett dargestellt. Wer hat es verdient in der Hölle zu schmoren?
Das Umschlagproblem war auch schon beim aufheben des Umschlags im Auto klar und daher wusste man schon, dass die ganzen nächsten 15 Minuten umsonst sind. Auch wenn bei imdb.com viele die Szene im Grab nicht mochten, weil sie es affig finden, dass Christine mit ner Toten kämpft, ich fand sie ganz spannend und hatte einfach Angst, dass etwas furchtbares passiert!
Obwohl ich den Film toll finde, oder auch gerade deshalb, möchte ich mich hiermit gegen ein Sequel aussprechen, bitte! ich denke nochmal wird man diese Thematik nicht so gut umsetzen können. Danke Sam Raimi für ne Nacht ohne viel Schlaf -.- ;-)


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8 Horrorsternchen (ich hab sogar überlegt 9 zu geben)