" My name is Harvey Milk and I'm here to recruit you! "Milk ist die wahre Geschichte vom homosexuellen Harvey Milk, der 1977 als erster bekennender Schwuler in ein öffentliches Amt gewählt wurde und der Vorkämpfer aller Schwulenrechte war, die die Menschen in unserer Zeit kennen.
Nach vielen verlorenen Wahlen wurde Harvey Milk 1977 doch noch in den Stadtrat gewählt, kämpft für Schwulenrechte, deren Wohn- und Berufsrechte und sein Fotoladen wird ein Treffpunkt für schwule Aktivisten.Nach einem Jahr in seinem Amt, wird er erschossen.
Milk ist ein grandioser Film! Er nimmt uns mit in die 70er Jahre und unterstützt dies mit echtem Filmmaterial, welches in verschiedene Szenen eingebaut wird. So kommt es, dass für einige Rollen nicht mal ein Schauspieler gebraucht wurde. Anita Bryant zum Beispiel wird nur durch altes Filmmaterial gezeigt. Dieser Trick macht den Film noch grandioser und bewegender. Man kann sich besser in die schlimme Situation hineinversetzen und besser mitfühlen.
Jeder einzelne gespielte Charakter ist aber ebenfalls so glaubwürdig und toll gespielt, dass man meinen könnte die Schauspieler wären genau so und nicht anders.
Sean Penn hat seinen Oskar absolut verdient!!
Einer meiner Favouriten war aber auch noch die Rolle Cleve Jones, die von Emile Hirsch brilliant dargestellt wurde.
Viele werden jetzt denken, dieser Film wäre nur für Schwule toll und für Frauen, die viele Schwule Freunde haben (so wie mich ;-)), dennoch darf ich erwähnen, dass ich den Film mit meinem Partner geguckt habe, der den Film auch gut fand!
Beim Ende des Films konnte ich kaum noch sehen, so viele Tränen hatte ich vor Rüh
rung in den Augen! Lieber Harvey, wenn du mit 40 noch nichts erreicht hattest, worauf du stolz sein konntest, mit 48 hast du erreicht warauf Milliarden stolz sind! Man kann es nicht anders sagen: Ein Meisterwerk der Filmgeschichte!
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10 von 10

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