Sonntag, 11. Oktober 2009

BUDDY HOLLY- das Musical im Colosseum Theater ESSEN



Buddy Holly (bürgerlicher Name Charles Hardin Holley) war ein bekannter Rock Musiker, der sehr jung bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Grund genug ein Musical aus der Geschichte zu machen.

Gesehen hab ich das Ganze aus Reihe 2 (welche Reihe 1 ist, weil es keine Reihe 1 gibt *g*) in der Mitte. Also, die besten Plätze, die es gibt (danke noch mal Sophie!!). Da ist es natürlich klar, dass Buddy einen Pluspunkt bekommt, weil ich ganz nah an den Darstellern und am Bühnenfeeling war.

Alles in allem muss ich zuerst einmal loswerden: Buddy Holly ist KEIN (!!!!!!!!!!) Musical. Jeder der Buddy als Musical ausgibt kennt sich nicht mit Musicals aus! Buddy war mein 18. Musical und ich kann behaupten, dass ich den Unterschied erkenne.

Ein Musical erzählt eine Geschichte DURCH die Musik und die Texte. Und so ist es z.B. auch in "We will rock you", obwohl es Lieder sind, die es schon gab und so ist es auch in "Mamma Mia",obwohl das Musical mit Bandliedern gemacht wurde. Bei Buddy fehlt dieser Aspekt. Buddy ist ein Theaterstück (sehr viel Gerede für ein Musical) mit Show-Konzert-Einlagen. Man fühlt sich, vor allem im 2. Akt, einfach wie in einem Rockkonzert, in dem viel Stimmung mit dem Publikum gemacht wird, in dem Lichttechnik eingesetzt wird und die Musiker auf der Bühne singen, tanzen und spielen Instrumente.

Ist ja an sich alles nicht zu verachten, aber halt kein Musical!

So, haben wir diesen Punkt geklärt kann ich mich auch zu der SHOW äußern:

Buddy ist super :-)

Die Darsteller, die ich hatte, können alle singen, sind teilweise super talentiert und das tollste ist: sie spielen auch noch live Instrumente auf der Bühne! Super Talente bei Buddy Holly!

Vor allem der erst 20 Jahre alte, gebürtige Essener Matthias Bollwerk, der erst kurzfristig die Rolle des Buddy bekam, weil sein Kollege einen Unfall hatte, glänzte in der Rolle. Es ist selten, dass Musicaldarsteller toll singen UND schauspielen können. Matthias Bollwerk, der irgendwie ein wenig aussieht wie Daniel Radcliff und Heiko (den kennen jetzt nicht alle *g*) kann ALLES: singen, schauspielen, gitarre spielen. Wahnsinn! Er hat eine geniale, fantastische, sanfte Stimme und spielt die Rolle überzeugend und nicht übertrieben Bühnentheaterlastig.

Das Bühnenbild ist ebenfalls ganz cool gemacht und die ausgewählten Lieder sehr rockig und bringen Stimmung. Obwohl man manchmal auch das Gefühl hat, dass ein Lied mehrmals gespielt wird.

meine Favoriten- Rollen sind die 3 schwarzen Mädels aus dem "apollotheater", die echt witzig sind und stimmung machen.

Die Getränke und was zu Essen waren auch noch umsonst auf der Medienpremiere und so konnte man leicht angeschwipst noch besser mitrocken ;-)

Ich denke bei Buddy kann man echt soowas von Unterschiedliche Meinungen haben. Ich tue mich ja selbst schwer und gebe deshalb auch keine MUSICAL Punkte, sondern nur Spaßfaktor und Show/Darsteller Punkte.

Auf jeden Fall mal angucken und dann selbst eine Meinung bilden!


6 von 10 Spaßfaktoren

8 von 10 Show/Darsteller (wobei Matthias Bollwerk glatte 10 bekommt!!)

Dieses Video von Matthias Bollwerk entstand übrigens nach der Medienpremiere,wo ich auch war und ICH und Sebastian waren auch so nass wegen dem Weltuntergangswetter. Da fühlt man sich doch glatt verbunden *g

http://www.youtube.com/watch?v=EqMUKCYM1Y0

Das 2. Gesicht (1993)




Henry: If I let you go... do you think you could fly?



Das Zweite Gesicht... Originaltitel: The Good Son.

Mit Klein "Kevin allein Zuhaus- ich wurde von Bienen totgestochen"- Macauley Culkin und Klein "Wir müssen den Ring in den Vulkan werfen"- Elijah Wood.

Die beiden Kinder an sich bringen erst mal viel Freude. Schön ist es auch Macauley in einer anderen Rolle als den Kulleräugigen, lieben Jungen zu erleben. Der Film ist weder gruslig, noch horror, obwohl er so beschrieben wird. Das schockierende ist jedoch die Story, wenn sie psychologisch gesehen wird.

Der junge Henry hat einfach keinerlei Empathiegefühl und ist so abgestumpft, dass ihm alles egal ist. Er beschreibt dies als "ich bin frei" und "wenn du alles machen kannst, dann kannst du fliegen!" Mark, der kürzlich seine Mutter verlor und nun in Henrys Mutter eine neue Bezugsperson findet, findet die grausamen Taten von Henry gar nicht so lustig und so kämpft er.

Der "Endkampf" bzw. die Entscheidung der Mutter (ich will nicht zu viel verraten!) welches Kind sie retten soll und welches fallen lassen ist ganz schön hart.

Ich denke jede Mutter wird diese Szene einen kleinen Stich versetzen. Sohn retten, der böse ist oder Neffen retten, der lieb ist?! Schwierig, schwierig!

Alles in allem ist dieser Film kein Knüller. Man findet sogar bei google nicht mal viele Bilder zu ihm, weil er wohl scheinbar auch ziemlich unbekannt ist. Die Kameraführung und auch die Musik und ähnliches bauen keinerlei Spannung auf. Einzig interessant ist, wie gesagt, die psychologische Sicht. Muss man nicht gesehen haben, kann man aber.



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4 von 10 Gesichtern


STAR WARS 3- Die Rache der Sith (2005)

Anakin Skywalker: Love won't save you, Padme. Only my new powers can do that.




Ja, okay, ich sags: sehr geil! Ich bin sowas von begeistert vom 3. Teil der Star Wars Reihe. Das deprimiert mich, weil ich vorlaut gesagt habe, dass star wars schrott ist. Tja, Fehler muss man eingestehen.

Der 3. Teil war mein bisheriger Favorit. Die Geschichte wie Anakin Skywalker (immer noch der geile Hayden Christensen) zu Darth Vader wird ist super. Man sieht, wie er die Kontrolle über sich verliert und kann die eigentlichen Gründe für den Kontrollverlust sogar nachvollziehen. Wer würde nicht darüber nachdenken auf die dunkle Seite zu wechseln um das Leben des Menschen zu retten, den man wirklich liebt?!

Hayden wird von Minute zu Minute sexier und die Spannung baut sich auf bis zum Endkampf auf der Lavawelle. Ich behaupte nicht, dass ich nicht trotzdem ab und an den Kopf geschüttelt habe bei den teilweise lächerlichen Szenen oder seltsam aussehenden Robotern. Kann man allerdings über Lächerlichkeiten hinwegsehen und sich auf den Film konzentrieren, kann man mitfiebern, mittrauern und mitfühlen. Es gibt wieder tolle Special Effects und seifenoper Dialoge, die das Ganze ebenfalls etwas ins Witzige ziehen und deshalb unheimlichen Spaß haben. Nehmen wir Star Wars einfach als eine teilweise-Komödie hin, dann kann man sich an dem Spaß sehr erfreuen.

Jar Jar fehlt in diesem Teil leider (man sieht ihn nur einmal kurz von hinten :-(), jedoch gibt es andere nette Charaktere. Obi Wan kann ich übrigens immer noch nicht leiden....für diesen Satz hasst mich jetzt vermutlich jeder Star Wars Fan!

Ich bin gespannt auf Teil 4 (wo ich mich jetzt mit einer ganz schlechten Qualität abfinden muss *g*) und gebe super



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9 von 10 Stars