Sonntag, 15. November 2009

ORPHAN (2009)

Esther: Don't worry. You're going to Heaven.





Alles in Allem bietet uns "Orphan" nicht viel Neues. Die ganze böses-Kind-Geschichte haben wir irgendwo schon einmal gesehen. Bei einigen Szenen dachte ich sogar an ganz bestimmte andere Szenen aus anderen Filmen.

Lediglich das Ende zeigt eine kleine Neuigkeit. Die Auflösung ist simpel und irgendwie auch seltsam, bietet aber einen (zumindest von mir) noch nicht gesehenen Twist.

Die Charaktere in diesem Film sind grauenhaft. Die Stiefmutter, aber auch Stiefvater sind ätzend, bieten furchtbare Charakterzüge und man fragt sich, wie diese Menschen überhaupt Verheiratet sein können, da auch die Beziehung seltsam wirkt. Dann bumsen (tschuldigung ;-)) die beiden noch fein in der Küche, obwohl sie 3 Kinder im Haus haben...seltsam...

Einzig toller Charakter ist die taub-stumme Stiefschwester Max ( die wirklich taub-stumme Aryana Engineer). Sie ist eine kleine, tolle Schauspielerin. In ihren Augen lassen sich echte Gefühle erkennen und es wirkt bei ihr nichts geschauspielert (im Gegensatz zu den anderen "Schauspielern" schon mal gar nicht!!). Noch dazu ist die Kleine unheimlich süß.

Mit 123 Minuten ist der Film auch eindeutig etwas zu lang. Er bietet einfach nicht genug Potenzial um ein Überlängefilm sein zu dürfen.

Dennoch hatte ich ein wenig Spaß und hab mich auch 1 oder 2 mal erschreckt. Das Ende fand ich auch ganz spannend. Daher;



*****

5 von 10 Horrorsternchen


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