Freitag, 15. Januar 2010

Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008)

Benjamin Button: Your life is defined by its opportunities... even the ones you miss.

Brad Pitt ist Benjamin Button, der als alter Mann zur Welt kommt und mit der Zeit immer jünger wird. Seine große Liebe und er treffen sich in der Mitte. Die seltsame, aber schöne Geschichte wird aus Sicht der nun sehr alten weiblichen Hauptrolle erzählt, die das Tagebuch von Benjamin am Totenbett vorgelesen bekommt.
Allgemein ist die Geschichte sehr schön. Vor allem die Bedeutung der Menschen, die einem im Leben begegnen, wird wunderbar herausgehoben. Brad Pitt und Cate Blanchet sind auch wunderbar. Das man Mr. Pitt noch mal so jung aussehend bekommen hat, erklärt den Oskar Gewinn fürs beste Make up ;-) Aber auch als alter Mann wirkt er überzeugend.
Narnias Eiskönigin Tilda Swinton ist auch mit dabei und begegnet Benjamin als wichtige Person im Leben.
Der Film hat leider unnötige Längen und wird daher auch fast 3 Stunden lang. Man hätte die Geschichte auch genauso schön in 1 1/2 Stunden erzählen können.
Toll ist aber auch die kleine Zeitreise die wir mit Benjamin erleben. Vom Ende des Krieges zum Attentat auf Pearl Harbor etc. (Erinnert ein wenig an Forrest Gump ;-))



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7 von 10




Freitag, 8. Januar 2010

Avatar (2009)

Jake Sully: Everything is backwards now, like out there is the true world and in here is the dream

Es ist eine typische Pocahontas Story, nur in viel späteren Jahren und auf einem anderen Planeten. Die herzlosen Menschen kommen und wollen ein Volk zerstören, nur weil diese auf wertvollen Rohstoffen sitzen.
Kommt einem heut zu Tage leider immr noch sehr bekannt vor. Beim Öl ist es ja das Gleiche (aber werden wir jetzt nicht politisch..).
Jake Sully soll sich als Avatar eines Na´vi (Bewohner des Planeten Pandora) in das Volk einbringen und ihr Vertrauen gewinnen.
Es kommt, wie es kommen muss: Jake verliebt sich in eine kleine Kampfschrulle und in die Schönheit des Planeten. Und genau DA liegt die wunderbare Besonderheit des Filmes: Man verliebt sich mit! Pandora ist so wunderschön. Seine Pflanzen und Lebewesen. Die 3D Technik lasst den ganzen Film überhaupt erst zur Geltung kommen, denn meine Augen wurden bei grandiosen Farben und Bildern und Geschöpfen so groß, dass sie schon weh taten (kein wunder in Reihe 3 des nach 3 Laufwochen immer noch fast ausverkauften Kinos!!!). Meine Favoriten hierbei diese kleinen spinnen-quallen-artigen-Flieg-Dinger, die so wunderschön aussahen!
Die kleine Michelle Rodriguez aus LOST bekommt auch noch eine tolle Rolle und einen Ehrentod.
Zum Thema Tod muss ich aber leider sagen: Watn Scheiß! Wieso müssen immer so viele Sterben in solchen Filmen? Dieses mal war es ja schon fast übertrieben! Erst der eine Anführer, dann der Neue ist ja auch wohl etwas zu viel.
Sigourney Weaver war ebenfalls ganz toll und ihr Avatar unheimlich süß.
Das Ende ist nun auch keine neue Geschichte und so bleibt es bei der altbewerten Kinogeschichte.
Nun mein größtes Problem:
Als KINO-Film fand ich Avatar unheimlich gut: Die Bilder, die grandiosität der Farben und der tolle 3D Effekt ließen die nicht gerade neue und seeeeeeeeehr lange Story (162 Minuten!!!! Und ne dumm-geschnittene Pause im Cinemaxx!) nicht so lang und alt wirken.
Auf DVD würde ich diesen Film allerdings nicht gerade gut bewerten, denk ich.
Wenn man Avatar sehen will, sollte man das wohl oder übel im Kino tun, denn später auf DVD wird er einfach nicht wirken.

Daher:


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9 von 10 KINO-Erlebnis-Sternchen

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5 von 10 Filmsternchen


Stargate (1994)

Lt. General W.O. West: So you think you've solved in fourteen days what they couldn't solve in two years?







Stargate ist ein Film, den ich niiiiemals geguckt hätte, wenn ich nicht einen Mann an meiner Seite hätte.
An sich war das Ganze jetzt gar nicht so schlecht. Mit 121 Minuten ist es nur etwas lang.
Die Geschichte ist gar nicht so dumm wie ich dachte. Ein Mann kommt durch ein Sternentor auf einen anderen Planeten, dort herrscht ein böser Geist über ein armes, nettes Völkchen. Wie das weiter geht, kann sich jeder denken: Mann verliebt sich und rettet den Planeten und bleibt dort. War doch klar ...Dennoch ist die Geschichte ganz gut aufgebaut und man kann es sich einfach anschauen. Muss man aber nicht. ;-)

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4 von 10

ZweiOHRküken

Na? Alles ticki tacki?"
Til Schweiger wartet also gar nicht lang nach dem mega Erfolg von Keinohrhasen und wirft uns den nächsten Film entgegen.
Das wir hier nicht mit einem Kinogeschichte-reifen Film rechnen dürfen, ist bei diesem Fakt dann ja wohl schon mal klar.
Der erste Film war eher Liebesgeschichte, dieser ist eher Komödie und versucht auf den "Ankommern" des 1. Filmes auf zu bauen. Auch Matthias Schweighöfers Rolle bekommt ein paar witzige Nebenplots (was mich als Fan sehr freut ;-)).
Viele sagen nach dem Film, dass er ein Frauenfilm ist. Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Mein Freund und sein bester Freund haben sich köstlich amüsiert und fast mehr gelacht, als seine Freundin und ich. Die Jungs meinten auch "Der war 1000 mal besser als der 1.".
Kein Frauenfilm also...
Auch ich habe viel gelacht und fand einige Witze auch ziemlich gut und einfallsreich.
Wieso sich nicht mal die Mühe gemacht wurde ein neues Kinoplakat zu erstellen, bleibt allerdings fragwürdig. Und wo war Jürgen Vogel?! ;-)
Fassen wir zusammen: Kein Meisterwerk der Filmgeschichte, grandiose Nora Tschirner, viele Gags, das Ende kam irgendwie plötzlich...:


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8 von 10
also, WIR freuen uns auf den Nächsten. Vielleicht ist es ja dann DreiRÜSSEL Elefant

Dienstag, 5. Januar 2010

Hydra- The Lost Island (2009)


Ein witzig gemeintes Geburtstagsgeschenk entpuppte sich als kleiner Spaß.
Der Film an sich ist so schlecht, dass er wirklich gut ist. Man kann sich gut amüsieren. Vor allem über die grottenschlecht gemachte Hydra und wie sie ihre Opfer zerreißt und deren Blut auf die Kameralinse spritzt.
Besonders schön ist auch die Unbekümmertheit der Protagonisten.
Diese wachen auf einem Dampfer auf, sind gefesselt und ohne großes TamTam kommt die Gemeinsamkeit zur Sprache: "Ich war im Knast. Dua auch?" "Ja, wasn Zufall" "Nein, dass ist unsere Gemeinsamkeit".
Auch wenn eine unbekannte, abgemagerte Frau auf einer einsamen Insel plötzlich an einem vorbei huscht und schreit "wir müssen hier weg", fragen sie gar nicht groß nach. Wird schon alles seinen Sinn haben.
George Stults, bekannt aus "Eine himmlische Familie" ist auch mit von der Partie und versaut sich somit seinen Ruf.
So schlecht dieser Film auch ist: Er macht Spaß. Und dafür gibts immerhin noch:
**
2 von 10

Die Twilight Saga: NEW MOON (2009)


Edward Cullen: You promised you wouldn't do anything stupid or reckless.
Bella Swan: You promised it would be as if you never existed. You lied.


New Moon ist das Buch der berühmten Twilight Saga, welches am wenigsten Potenzial und Story bietet. Diese Tatsache zeigt sich leider auch im Film.
Die Story ist kurz erzählt: Edward verlässt Bella, Bella ist depressiv, tröstet sich dann aber mit Jacob, Jacob ist ein Werwolf, Edward will sich umbringen, Bella rettet Edward: Eierkuchenwelt. Tjoa. An sich muss man auch einmal sagen, dass ich bei den Büchern ja auch ein wenig in Edward verknallt war. Robert Pattinson ist auch nicht gerad hässlich (zumindest nicht in Harry Potter oder im 1. Teil von Twilight), dennoch wirkt er in diesem Film so farblos und abgemagert, dass man ihn nicht gerad als Sexsymbol sehen kann. Vor allem gegen den muskulösen Taylor Lautner kann er null anstinken. Dies spiegelte auch der von Mädchen bevölkerte Kinosaal wieder und das leise, aber offensichtliche Raunen, als "Jacob" sein T-Shirt von dannen warf.
Die Darsteller der Volturi sind ganz gut gecastet, obwohl sie alle auch irgendwie langweilig und überhaupt nicht bedrohlich wirken. Aber was will man schon von soner Teenie-Vampir-Romanze erwarten?! Irgendwie finde ich, dass es ein Skandal ist Twilight als "Vampirfilm" zu bezeichnen. Diese "Vampire" sind keine! Sie glitzern -.-
Gut, dass ich Vampire schon vor Twilight toll fand, sonst würde ich sie jetzt nie gut finden können.
Nebenrolle Alice geht einem wieder einmal tierisch auf den Senkel mit ihrer Quitschstimme und auch der Rest des Clans wirkt farblos. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Immerhin wird es nicht zu langweilig und man kann sich noch an netten Werwolfoberkörpern erfreuen:


****

4 von 10