"beeing different makes us all the same"Es gibt Serien, die schaut man voller Euphorie einer Faghag-Phase und denkt es gäbe keine Bessere. Dann schaut man viele andere Serien und merkt: Es gibt sie leider doch!
So geht es mir mit Queer as folk! Nach dem 2. mal ist die Serie zwar immer noch toll und man saugt jede Folge voller Freude in sich auf, doch nun bemerkt man unachtsamkeiten in der Charakterdarstellung, die zahlreichen Klischees die bedient werden und die teilweise schwachen plots.
Brian Kinney ist immer noch mein Liebling. Ich mag ja eh immer die "bösen" bzw. nicht bösen, die böse tun :-)
Alle anderen Rollen sind ebenfalls liebenswert und teilweise die tollsten Seriencharaktere die es gibt (Debbi z.b.), leider sind sie oft stark in ein Klischee gedrückt aus dem sie die ganze Serie nicht rauskommen.
Teilweise sind Wendungen nicht nachvollziehbar.
Dennoch: Ich liebe Queer as Folk. Ich liebe die politische Stellungnahme, den Kampf für Toleranz und Liebe. Immer wieder bekam ich Gänsehaut. Wie am Ende der 3. Staffel, wo die Liberty Av. wieder regenbogen bunt wird.
Queer as folk ist nicht besonders raffiniert oder bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, dennoch witzig, fesselnd, liebenswert und sexy ;-)
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8 von 10





