Mittwoch, 3. Februar 2010

American History X (1998)

Danny Vinyard: So I guess this is where I tell you what I learned - my conclusion, right? Well, my conclusion is: Hate is baggage. Life's too short to be pissed off all the time.

Lang, Lang ist´s her, dass ich diesen Film gesehen habe.
Da mir fast nur noch die bekannteste Szene im Kopf war, musste ich meine Erinnerung mal wieder auffrischen.
"American History X" ist ein fantastischer Film!
Deutlich wird gezeigt, wie Neonazis wirklich denken und wie eng ihr Denkmuster gestrickt ist.
Jedes Handeln hat Konsequenzen!

Das beweist uns das Ende auf grauenvolle Art und Weise. Die Dynamik des Films reißt mit und man kann nicht anders, als wirklich und ernsthaft nach zu denken.
Unverständlich (oder auch gerade zu bezeichnend für die Dummheit) ist für mich, dass der Film oftmals liebl. Film vieler Rechtsradikaler ist. Dabei zeigt er doch genau das Gegenteil und wie dumm es ist, in die "rechte Richtung" zu denken.

Edward Norton ist grandios in der Hauptrolle Derek. Man kauft ihm sowohl seinen tiefen Hass, als auch seine Sorgen ab.
Auch die anderen Rollen sind toll besetzt, obwohl Fairuza Balk als Stacey etwas ZU durchgeknallt rüber kommt. Ist aber eigentlich irgendwie auch interessant und zegt, wie krank diese Menschen manchmal sind.
Derek wird von seinen, ach so tollen, "Kameraden" sofort verstoßen, als dieser seine Meinung ändert. Dies beweist, dass das ganze Argument, des tollen Zusammenhalts in der Gruppe auch alles nur scheinheilige Fassade der Nazis ist.

Ein spannender, kurzweiliger Film mit Lernpotenzial!


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9 von 10


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