
"What happend to patient 67?"
"Shutter Island" wirkt beim 1. Trailer gucken wie eine Art Horrorfilm. Er entpuppt sich dann aber als toller Mysterythriller.
Leonardo DiCaprio versucht als Marshal Teddy Daniels das Verschwinden einer Patientin aufzudecken. An seiner Seite sein Kollege Chuck (Mark Ruffalo) Schnell stellt sich raus, dass auf der Insel voll von Strafgefangenen Verrückten nicht alles mit rechten Dingen zu gehen kann und wir sind plötzlich in einem Labyrinth aus Mysterien gefangen.
Den Verlauf zu beobachten ist sehr spannend. Rückblicke, Halluzinationen etc. rufen zum miträtseln auf und es gibt sogar viele tolle Schreckmomente. Der Film ist toll gemacht und die Schauspieler sind ebenfalls toll. Die Laufzeit von 138 Minuten merkt man kaum, da man sehr gefesselt wird.
Das Ende bietet einen tollen Twist, der allerdings nicht besonders neu ist und daher schon in der Mitte des Filmes erahnt werden kann. Dennoch fragt man sich die ganze Zeit, ob dies wirklich die Lösung ist. Auch der letzte Satz wirft noch einmal einige Fragen auf, die ich für mich allerdings jetzt persönlich geklärt habe: (VORSICHT SPOILER)
Teddy kann den Tod seiner Frau nicht verkraften und will deshalb die Lobotomie und spielt Geisteskrank,damit er diese am Ende bekommt.
So. Es lohnt sich also auf jeden Fall diesen Film zu gucken. Ich war schon lange nicht mehr so positiv überrascht wie bei Shutter Island. Zwar bleiben mir am Ende doch noch einige Fragen offen, aber das regt mich jetzt dazu an den Film mit dem Endwissen noch einmal zu schauen. :-) Außerdem kann man zahlreiche interpretaionen bei imdb.com lesen, die teilweise sehr einleuchtend sind. Ich lese immer noch nach, obwohl ich den Film vor ca. 2 wochen gesehen habe. Er bleibt also hängen!
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8 von 10

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