Donnerstag, 30. September 2010

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009)


Tim Lockwood: Not every sardine was meant to swim, son.
Young Flint: I don't understand fishing metaphors!

Ein Film für die heute ADHS Kindheit. Der Film ist total schnell, man fühlt sich, wie auf einem Drogentrip beim gucken und man wird vollgeschleudert mit möglichst vielen Eindrücken. Schade, dass Kinderfilme heut zu Tage nicht mehr so schön ruhig und chillig- schön sein können, wie die alten Disney- Klassiker, aber ich denke, dass dieser Film schon eher den heutigen Kinderansprüchen genügt.
An sich ist der Film sehr witzig. Er startet grandios. Ein Witz nach dem anderen zischt aus der Witzemaschine und man erfreut sich an den Bildern mit riesigem Essen, dass auf die Stadt regnet. Äffchen Steve ist die Verkörperung des Lustigen.
Dennoch plätschert es nach und nach vor sich und kommt zu einem nicht ganz so berauschendem Ende mit nicht so spannendem Finale.
Dennoch ein kleiner Animationsspaß, den man nicht in 3D gesehen haben muss!!!

7 von 10

Percy Jackson- diebe im olymp (2010)


Percy Jackson: Don't the Gods see their kids?

Percy Jackson ist ein billiger Harry Potter. Beknackte Dialoge, bescheuerte "Wer hat den Blitz geklaut"- Handlung. Nix für mich.
Logan Lerman ist dabei noch wenigstens was für junge Auge und Uma Thurman als Medusa macht echt spaß, auch wenns ziemlich Banane ist. Die Lösungen der Probleme durch das Hauptrollen Trio ist nicht gerade einfallsreich und die ganze Storyline nicht befriedigend.

2 von 10

The Blind Side (2009)


Leigh Anne Touhy: You threaten my son, you threaten me.


Sandra Bullock hat endlich ihren lange verdienten Oscar!Das sie ihn jetzt ausgerechnet für diesen Film bekommen hat, ist nur bedingt verständlich.
Die Geschichte an sich ist ja sehr schön, allerdings denke ich, dass nicht mehr viel von der wahren Geschichte übrig geblieben ist, die dahinter steckt. ist halt alles sehr auf die hollywoodmaschinerie angepasst und in rührseeligkeit ertrunken. wenig und sehr voraussehbare story in langen 129 min. verpackt. kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht unbedingt!
Es geht um die weiße Leigh Anne Touhy, die den schwarzen, obdachlosen Michael Oher bei sich aufnimmt und beim Football puscht. tjoar, dass war soweit an storyline. zwischendrin gibt noch traurige hundeblicke von michael und fertig ist das oscar-werk. hab ich mich sehr drauf gefreut und war dann enttäuscht. schade. dennoch:
6 von 10

In meinem Himmel (2009)


Susie Salmon: I was slipping away, that's what it felt like, life was leaving me, but I wasn't afraid; then I remembered: "There was something I was meant to do; somewhere I was meant to be."

Susie Salmon ist 14 als sie von einem Nachbarn in einem unterirdischem Versteck umgebracht wird. Sie wird niemals ihren 1. Kuss erleben, niemals die Fotos sehen, die sie kurz vor ihrem Tod geschossen hat. ...
an sich super traurig und anfangs auch spannend gemacht und man fühlt mit dem Kind und den Eltern mit. Der Sinn bleibt jedoch etwas fern. weder die Psyche des Kindermörders wird offen gelegt, noch die Trauer der Eltern groß dagestellt. Im Endeffekt sieht man Susie in "ihrem Himmel", einer surrealen Zwischenwelt, weder Himmel noch Erde, wo sie verweilt um ihren Mörder zu offenbaren. Dabei lernt sie die anderen Opfer des mannes kennen. Der Film hat gute Momenten und auch Wein- Momente, aber alles in allem wirkt alles doch sehr kitschig und fragwürdig. Der Tod des Mädchens wird schön dagstellt. sie ist quasi an einem besseren Ort und in einer kitschigen Endfrequenz schlüpft sie soagr noch in einen anderen Körper und küsst ihren Schwarm- irgendwie blöd. denn so ist die wirklichkeit nun mal nicht. das kind ist tot! grausam ermoderdet und kann halt den typen nicht mehr küssen! Fraglich, ob dieser Film Eltern,, denen sowas passiert ist, tröstet oder eher dank seiner kitschigkeit aufwühlt und wütend macht.
außerdem sind 136 min. kitsch eindeutig zu viel!!

4 von 10

Veronica Mars (2004 bis 2007 - Staffel 1-3)

Lilly: I've got a secret, a good one.

3 Staffel "veronica Mars" sind geguckt.
Frau Mars wohnt in Neptune und fährt einen VW Saturn, als man dann noch nen Venus Rasierer entdeckt ist das Sternbild fast komplett und das kann es auch sein, denn diese Serie ist ein kleiner Stern am Serienhimmel. Die 1. Staffel begeisterte mich. Veronica Mars, Tochter eines Privatdedektives, früherer Sheriff, der entlassen wurde, als er einen berühmten Mann in einem Mordfall verdächtigte, ist mitten in den Fußspuren iihres Vaters. Auf der Highschool löst sie die Fälle ihrer Mitschüler. Jede Folge einen neuen. Außerdem zieht sich in Staffel 1 und 2 immer ein großer Fall wie ein roter Faden durch die Staffel. Staffel 1 wäre dies der Mordfall an ihrer besten Freundin Lilly (super: Amanda Seyfried!!); Staffel 2 das Busunglück und Staffel 3 hat irgendwie mehrere Fälle, aber keinen roten Faden. Staffel 3 ist so oder so etwas anders als die 1. beiden Staffeln. veronica geht zur uni und ist erwachsener geworden. so auch die fälle krimineller und das schöne highschool flair ist weg. außerdem wirkt die vorher so süße und tolle veronica etwas zu selbstgerecht und etwas unsympathischer. dennoch sind alle 3 staffeln toll und machen spaß! manchmal wirkt einiges sehr aufgesetzt, aber spannung, witz und freude machen dies wett!
3 staffeln 4 kerle für veronica. und man wollte doch nur den Einen!
duncan kane- ih pfui bah! die größte Lovestory und Veronica wird ihn wohl immer lieben, aber ich war ganz froh, als es nach staffel 1 vorbei war mit herrn kane ;-)
Leo D´Amato- ich fand ihn süß und war etwas traurig
"piz"- nein, danke
Logan Echolls- mein absoluter Fav., obwohl er in Staffel 3 auch nachließ

wen Veronica am Ende behalten/bekommen hat, bleibt unklar, denn: Die Serie wurde SPONTAN nach der 3. Staffel abgesetzt. so erfahren wir niemals, welche Liebesgeschichte die Wahre war, ob Keith endlich wieder Sheriff wird oder wie Veronicas Praktikum beim FBI lief, denn darum sollte Staffel 4 gehen (gibt sogar einen vorgeschmack bei den Specials auf staffel 3... traurig!! hätt ich gern gesehen!)
im internet munkelt man, dass bald ein film erscheinen soll, der die geschichte zu ende erzählt. ich hoffe drauf. das ende war doch etwas unbefriedigend, aber nicht dramatisch! :-)
Staffel 1: 8 von 10 Staffel 2: 8 von 10 Staffel 3: 6 von 10

Inception (2010)

Eames: If we are gonna perform Inception then we need imagination.


Vorweg: Ich bin wieder da ;-)

So, Inception hat mich vom Trailer her erst mal so gar nicht interessiert. Ich steh nicht so auf Action und die Werbung mit "Vergleichbar mit Matrix" hat mich nicht gerad gelockt. Im Gegenteil. Als ich dann jedoch so viel Gutes von diesem Film hörte, konnte ich nicht anders und war überrascht!!
Inception hat Spannung, Action, geniale Special Effects und eine gut durchgearbeitete Storyline bei der man echt aufpassen muss um nichts zu verpassen, denn sonst kommt man schnell nicht mehr mit! Wenn man konzentriert guckt, ist der Film aber gut zu verstehen!

Leo DiCaprio und Cillian Murphy sind ebenfalls gute Argumente und auch Joseph Gordan- Levitt (der bald neue Riddler im Batman Streifen!) macht einen guten Job!
Leo spielt "cobb", einen Dieb, der in die Träume/Gedanken vom Menschen schlüpft und ihnen geheimnisse stiehlt. in seinem nächsten job jedoch, soll er eine Idee einpfanzen, heißt : "Inception" betreiben :-) Dabei verfolgenen ihn jedoch seine eigenen Traumgestalten. Es gibt rasante Fights in sich drehenden Zimmern, Traum in Traum Sequenzen, die wirklich cool wirken, wenn in einem Traum ein Van eine Brücke runterstürzt und deshalb im anderen Traum alle fligen, und es gibt coole Dialoge und Verfolgungsjagdt
en.
Alles in allem lohnt sich "inception" total. Vor allem aber im Kino, da die Effects auf der großen Leinwand wohl am besten wirken! Also schnell ins Kino rennen!!
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9 von 10