Mittwoch, 24. März 2010

Shutter Island (2010)



"What happend to patient 67?"

"Shutter Island" wirkt beim 1. Trailer gucken wie eine Art Horrorfilm. Er entpuppt sich dann aber als toller Mysterythriller.
Leonardo DiCaprio versucht als Marshal Teddy Daniels das Verschwinden einer Patientin aufzudecken. An seiner Seite sein Kollege Chuck (Mark Ruffalo) Schnell stellt sich raus, dass auf der Insel voll von Strafgefangenen Verrückten nicht alles mit rechten Dingen zu gehen kann und wir sind plötzlich in einem Labyrinth aus Mysterien gefangen.
Den Verlauf zu beobachten ist sehr spannend. Rückblicke, Halluzinationen etc. rufen zum miträtseln auf und es gibt sogar viele tolle Schreckmomente. Der Film ist toll gemacht und die Schauspieler sind ebenfalls toll. Die Laufzeit von 138 Minuten merkt man kaum, da man sehr gefesselt wird.
Das Ende bietet einen tollen Twist, der allerdings nicht besonders neu ist und daher schon in der Mitte des Filmes erahnt werden kann. Dennoch fragt man sich die ganze Zeit, ob dies wirklich die Lösung ist. Auch der letzte Satz wirft noch einmal einige Fragen auf, die ich für mich allerdings jetzt persönlich geklärt habe: (VORSICHT SPOILER)
Teddy kann den Tod seiner Frau nicht verkraften und will deshalb die Lobotomie und spielt Geisteskrank,damit er diese am Ende bekommt.

So. Es lohnt sich also auf jeden Fall diesen Film zu gucken. Ich war schon lange nicht mehr so positiv überrascht wie bei Shutter Island. Zwar bleiben mir am Ende doch noch einige Fragen offen, aber das regt mich jetzt dazu an den Film mit dem Endwissen noch einmal zu schauen. :-) Außerdem kann man zahlreiche interpretaionen bei imdb.com lesen, die teilweise sehr einleuchtend sind. Ich lese immer noch nach, obwohl ich den Film vor ca. 2 wochen gesehen habe. Er bleibt also hängen!


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8 von 10

Sonntag, 7. März 2010

Big Fish (2003)


Will Bloom: A man tells his stories so many times that he becomes the stories. They live on after him, and in that way he becomes immortal.

Als großer Tim Burton (Regiesseur) Fan musste ich natürlich auch Big Fish gucken. Oft habe ich schon gehört, dieser Film sei etwas zu durchgeknallt- typisch Tim Burton eben. Ich fand ihn allerdings gar nicht zu durchgeknallt. Wir tauchen ein in eine surreale, wunderschöne Märchenwelt aus Geschichten, Sagen und Legenden. All dies wird uns von der Hauptfigur Ed Bloom erzählt, der sich scheinbar IN dieser Welt befindet. Sein Sohn versucht vor dem Tod seines Vaters herauszufinden, wer dieser in Wirklichkeit hinter der Fassade der Geschichten steckt, jedoch verwischen sich schnell Grenzen und mag fragt sich: wo ist die Wahrheit und wo beginnt die Lüge UND ist dies überhaupt wichtig?! In welcher Realität lebt man lieber?!
Tim Burton entführt uns in eine bunte, schrille Welt mit Riesen und seltsam glücklichen Menschen ohne Schuhe und mit Hexen und tollen Frauen. Die tollste von ihnen lauf Ed Bloom wird gespielt von der reizenden Alison Lohman, die ich ja eh total liebe. Aber auch sonst wimmelt es in diesem Film von tollen Schauspielern und bekannten Gesichtern. Helena Bonham Carter ist bei einem Tim Burton Film natürlich auch wieder mit von der Partie. Sonst würd auch was fehlen ;-) Ich finde Johnny Depp hätte ebenfalls toll rein gepasst.
Das Ende ist etwas für Fans des "Ach ist das schööön"- Weinens. Ich fand es nämlich toll!
Ein großartiger Film mit tollen Bildern und Geschichten und Metaphern.

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tolle 9 von 10 Punkten


Mittwoch, 3. März 2010

Inglourious Basterds (2009)



Shosanna Dreyfus: My name is Shosanna Dreyfus and THIS is the face... of Jewish vengeance!



TOLL TOLL TOLL... wie die meisten muss ich mich dem weitverbreiteten urteil anschließen, dass dieser film fabelhaft ist. Ein Meisterwerk!

Die Darsteller sind grandios. Aber einer von ihnen übertrumpft alle: Wenn Christoph Waltz keinen Oscar gewinnt (nominiert ist er ja schon mal), dann weiß ich auch nicht.

Besonders 2 Szenen haben es mir bei dem Film unheimlich angetan. Der Anfang ist unglaublich gelungen. Die Beklommenheit, die Christoph Waltz in seiner Rolle als Nazi Hans Landa beim Zuschauer ankommen lässt, ist sehr intensiv. Dann gibt es noch eine Szene in der Hans Landa mit der Jüdin Shosanna an einem Tisch in einem Lokal sitzt. Shosanna hat unglaubliche Angst von Landa erkannt zu werden. Dieser redet allerdings über irgendeinen Pudding. Beide Szenen sind mit keinerlei Musik unterlegt. Christoph Waltz schafft es jedoch trotzdem eine so starke Beklommenheit in mir zu wecken, dass auch ich, wie Shosanna, nach diesen Szenen erst mal wieder richtig atmen musste. Eine Szene nur mit einem Gespräch über Pudding zu so einer schockierend Beklommenen Szene zu machen, ist eine wahre Filmkunst!

Auch der restliche Film ist irgendwie neu und frisch. Eine Balance zwischen "Soll ich jetzt Lachen? Mich ekeln? Mich fürchten?....." irgendwie verspürt man während des ganzen Films ein bisschen von allem...und DAS ist interessant!

Der Shosanna- Plot ist, meiner Meinung nach, interessanter, als der Basterds- Plot, aber zusammen ergeben sie ein gutes Bild. Das Ende ist gradios und rundet den Film perfekt ab! Brutal, Blutig, Lustig, Schockierend, Beklemmend: Inglourious Basterds!


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9 von 10